Bewerbertipps

Bewerbertipps

 

Ihr Weg in den richtigen Beruf


Was kommt nach meiner Schulzeit? Welcher Beruf passt zu mir? Wie bewerbe ich mich richtig?

Schwierige Fragen für die man nicht gleich eine passende Antwort findet. Wir helfen Ihnen die richtige Laufbahn einzuschlagen und den Bewerberprozess erfolgreich zu meistern. Im Folgenden haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt.

 

Die Auswahl des Berufsbildes


  • Informieren Sie sich über die Berufe, die Sie interessieren. Informationen zu den einzelnen Berufen finden Sie beispielsweise beim Bundesinstitut für Berufsausbildung (www.bibb.de).
  • "Erleben" Sie Ihren Beruf durch Schul- und/oder freiwillige Praktika.
  • Der Beruf, den die Eltern auswählen muss nicht immer der "richtige" Beruf sein.
  • Vorteilhaft ist ein Berufswahlpass, in dem Sie Ihren Weg zur Berufswahl dokumentieren.

 

Das Praktikum in einem Betrieb


  • Konzentrieren Sie sich bei einem möglichen Berufswunsch auf die Betriebe, die diesen Beruf ausbilden oder beschäftigen.
  • Fertigen Sie Bewerbungsunterlagen auch für einen Praktikumsplatz an.
  • Frühzeitig bewerben bringt Vorteile bei der betrieblichen Planung.
  • Zeigen Sie während des Praktikums Stärken und meiden Sie mögliche Schwächen.
  • Sagen Sie im Abschlussgespräch, was Ihnen gefalllen hat und was optimiert werden könnte. Fragen Sie nach, ob der Berufswunsch realistisch ist und Ihren Neigungen entspricht.
  • Eine Praktikumsbescheinigung macht sich in Bewerbungsunterlagen sehr gut.

 

Die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz


  • Der beste Zeitpunkt einer Bewerbung ist etwas ein Jahr vor Start der Ausbildung.
  • Fertigen Sie eine vollständige Bewerbungsmappe an (Anschreiben, Lichtbild, Lebenslauf und Zeugniskopien der letzten zwei/drei Zeugnisse).
  • Die Bewerbungsunterlagen werden als erste Arbeitsprobe eines möglichen Mitarbeiters betrachtet. Zeigen Sie Eigeninitiative!

 

Formale Vorauswahl in den Betrieben

 

Ihre Bewerbungsunterlagen sollten wie folgt angefertigt sein:

  • sauber und ordentlich (Schnellhefter sind OUT, Klemmmappen sind IN)
  • vollständig (Anschreiben, Lichtbild, Lebenslauf, Zeugniskopien)
  • gegliedert und sortiert
  • fehlerfrei (Rechtschreibung, Ausdruck)
  • formal ansprechend und zum Berufsbild und Unternehmen passend
  • empfängergerecht (d.h. gut handzuhaben, nicht überfrachtet)

 

Inhaltliche Vorauswahl in den Betrieben

 

  • sozialer Hintergrund des Bewerbers (Elternhaus, Geschwister, außerschulische Aktivitäten, Vereine, Jugendgruppen usw)
  • Schulischer Hintergrund des Bewerbers (Schulform, Schulabschluss, Schulnoten, Fächerkombination, Fehlzeiten, Bemerkungen)
  • Beruflicher Hintergrund des Bewerbers (Praktika, Neben- und/oder Aushilfsjobs, Zusatzqualifikationen wie PC-Kurse, Sprachkurse oder berufsnahe Hobbys)
  • Ihr Motiv (Wie begründen Sie den Wunsch nach dem Ausbildungsberuf?)

 

Auswahltest

 

  • Nach einer betrieblichen Einladung zu einem Test, ggf. Termin bestätigen und pünktlich zum Test erscheinen.
  • Bringen Sie die Einladung und ggf. Zeugniskopien zum Test mit Schreibmaterial, Taschenrechner etc. mitbringen und nach Aufforderung benutzen.
  • Nach Aufforderung die Aufgaben lösen. Stellen Sie schwierige Aufgaben nach hinten und versuchen Sie diese erst zum Ende.
  • Jeder macht seinen Auswahltest. Abschreiben wird vermerkt.
  • Geben Sie Ihr Bestes und warten Sie auf die Rückmeldung vom Betrieb.

 

Vorstellungsgespräch

 

  • Kommen Sie pünktlich zum Vorstellungsgespräch und sagen Sie ggf. vorher telefonisch zu.
  • Ein Vorstellungsgespräch kann bis zu 45 Minuten dauern, aber keine Angst. Haben Sie die erste Hürde des Tests genommen, können Sie beruhigter in diesen Termin gehen.
  • Der Lebenslauf ist für den Betrieb ein roter Faden. Beantworten Sie Motive bei "Warum-Fragen" ausreichend und betonen Sie Ihre Stärken.
  • Gehen Sie sicher, dass Sie negative Punkte (z. B. Fehlzeiten) erklären könnnen.
  • Wo liegen persönliche Stärken und Schwächen?
  • Holen Sie vor dem Gespräch Informationen über Berufsbild- und Unternehmensdarstellung ein.
  • Fragen Sie nach, wenn etwas unklar ist.