Jotor steht für praxisnahe Lösungen, Eigenverantwortung im Team und eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Prozesse. Die Zusammenarbeit mit CREFORM ist dabei ein zentraler Baustein – nicht nur technisch, sondern auch kulturell.
Anforderungen an die neue Lösung
- Eigenständige Gestaltung und Anpassung der Montagelinien durch die Mitarbeitenden
- Ergonomische Arbeitsplätze mit halbautomatisierten Materialflüssen
- Flexible Vorrichtungen für unterschiedliche Bauteile
- Nachhaltige Nutzung durch Wiederverwendbarkeit der Komponenten
- Visuelle Struktur durch Farbcodierung
- Integration von ESD-Schutz für sensible Elektronikkomponenten
- Hohe Skalierbarkeit für zukünftige Projekte und Produktvarianten
Umsetzung mit CREFORM – vom Workshop zur Linie
Die Umsetzung begann mit einem Workshop bei CREFORM, bei dem die Mitarbeitenden von Jotor die Grundlagen der Systemtechnik und Lean-Prinzipien kennenlernten. Danach ging es direkt in die Praxis: Die Montagelinien wurden von den Mitarbeitenden selbst geplant, konstruiert und aufgebaut – mit Unterstützung durch CREFORM-Komponenten und 3D-gedruckte Vorrichtungen.
Die Linien sind modular aufgebaut, ermöglichen das Anrollen, Heben und Verschieben von Bauteilen und lassen sich jederzeit erweitern oder umbauen. Auch die Gestaltung der Arbeitsplätze – vom Kaffeetisch bis zum Grilltisch – zeigt, wie vielseitig CREFORM bei Jotor eingesetzt wird.
Innovation durch Mitgestaltung
Ein besonderes Merkmal des Projekts ist die aktive Einbindung der Mitarbeitenden. Zwei Teammitglieder beherrschen das CAD-Programm und konstruieren die Lösungen selbst. Die Rohre werden vorkonfektioniert geliefert, was Transportkosten spart und gleichzeitig das Verständnis für die Konstruktion im Team stärkt.
Die Mitarbeitenden identifizieren sich stark mit ihren Arbeitsplätzen – nicht zuletzt, weil sie diese selbst mitgestalten. Die farbliche Strukturierung (z. B. orange Längsrohre, graue Vertikalrohre) sorgt für visuelle Klarheit und Wiedererkennung.
Ergebnisse und Vorteile
- Effizientere Abläufe durch reduzierte Handgriffe
- Stärkere Mitarbeiterbindung durch Mitgestaltung der Arbeitsplätze
- Hohe Flexibilität bei wechselnden Anforderungen
- Nachhaltigkeit durch Wiederverwendbarkeit der Komponenten
- Schnelle Umsetzung dank modularer Systemtechnik
- Visuelle Ordnung durch Farbcodierung und klare Struktur
- ESD-Schutz für sensible Bauteile
- Kosteneffizienz durch reduzierte Transportvolumen
Erfolgreiche Partnerschaft und Ausblick
Die Zusammenarbeit mit CREFORM basiert auf Vertrauen, Praxisnähe und einem gemeinsamen Verständnis für schlanke Prozesse. Die Lösungen bei Jotor zeigen, wie sich Lean-Prinzipien wie der One Piece Flow direkt in der Produktion umsetzen lassen – mit echtem Mehrwert für Mitarbeitende und Unternehmen.
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„Ich könnte mir kein Produkt ohne CREFORM vorstellen. Die Flexibilität ist wie bei Fischertechnik – man kann alles bauen und wiederverwenden.“
Jörg Wojtun